Johann Christoph Friedrich Bach: „Die Auferweckung des Lazarus“

Herder und der Bach-Sohn in Bückeburg

Man kann es nur als glückliche Fügung betrachten, dass in den fünf gemeinsamen Jahren von 1771 bis 1776 Johann Gottfried Herder und Johann Christoph Friedrich Bach eine überaus fruchtbare Zusammenarbeit verband, wodurch ein neues Ideal der Musikästhetik nach 1750 Gestalt angenommen hat. Beide standen am Schaumburg-Lippischen Hof zu Bückeburg in freundschaftlicher Beziehung zueinander. Der Tod des im Alter von 27 Jahren verstorbenen Zwillingsbruders der Gräfin veranlasste sie dazu, bei Herder und Bach, eine Gedenkmusik über Die Auferweckung des Lazarus in Auftrag zu geben.

Programm:
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788): Der Kampf der Tugend, BR-CPEB Hs 52/2
Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795): Die Auferweckung des Lazarus, BR-JCFB D 6a
Carl Philipp Emanuel Bach: Bitten, BR-CPEB Hs 52/3
Carl Heinrich Graun (1704-1759): Die Auferstehung, GraunWV C:X:3

Besetzung:
Anja Binkenstein (Sopran)
Inga Jäger (Alt)
Richard Resch (Tenor)
Diogo Mendes (Bass)
GELLERT ENSEMBLE (Chor & Orchester)
Andreas Mitschke (Leitung)

Ein Live-Mitschnitt dieses Konzertes ist beim Label GENUIN als CD erschienen und war für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Das Programmheft zum Konzert liefert weitere Hintergründe.

Dieses Konzert, in Kooperation mit dem Netzwerk Alte Musik, wurde gefördert durch die Mitteldeutsche Barockmusik e.V. aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und das Kulturamt der Stadt Leipzig.

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