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Programm:
Georg Friedrich Händel (1685-1759): „Messiah“ (HWV 56, 1741)
Erste Aufführung in Deutschland, die nach der Neuausgabe des Verlages Breitkopf & Härtel von Malcom Bruno musiziert wurde. Das Konzert wurde von Deutschlandfunk Kultur mitgeschnitten und am 18. Dezember 2018 übertragen.

Ausführende:
Alice Ungerer (Sopran)
Stefan Kahle (Altus)
Robert Pohlers (Tenor)
Steven Klose (Bass)
Junges Mitteldeutsches Barockensemble (Chor & Orchester)
Andreas Mitschke (Leitung)
Fast zwanzig Jahre – vom Spätsommer 1741 an, als Händel die letzten Noten des Autographs geschrieben hatte, bis zu seinem Tod im Jahr 1759 – passte der Komponist selbst seine ursprüngliche Version des Messiah immer wieder den Umständen der jeweiligen Aufführung an. Wenn man Händels späten Messiah-Aufführungen keine Beweiskraft im Sinne einer „zeitlos gültigen Intention“ zuerkennt, wären dann die bekannten früheren Aufführungen unter Leitung des Komponisten als eine konsequente Fortentwicklung hin zu den späteren anzusehen, wie lange angenommen wurde, oder bezeugen sie lediglich Händels kreativen Umgang mit dem Material? Umgekehrt müsste man fragen, ob sich heutige Interpretationen von der voreingenommen Annahme, das Letzte sei das Beste, leiten lassen oder ob sie die Möglichkeit, dass das Erste das Authentischste ist, in Betracht ziehen. Derartige Fragen ließen eine Neuedition des Messiah notwendig erscheinen, die den Fokus in erster Linie auf das Autograph als Quelle lenkt.
Mit freundlicher Unterstützung der PRISMA European Capacity Platform GmbH und der Ontras Gastransport GmbH und in Kooperation mit Breitkopf & Härtel.

Tickets zu anstehenden Konzerten, können Sie online unter gellertensemble.reservix.de oder direkt an der Abendkasse erwerben.
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